Im Rahmen einer am gestrigen Abend durchgeführten Veranstaltung der Frankfurter NPD, trat der Parteivorsitzende der Nationaldemokraten, Udo Voigt, als Redner auf. Voigt rief in seiner gut eineinhalbstündigen, mitreißenden Rede die rund 50 Anwesenden zur Geschlossenheit im diesjährigen Superwahlkampfjahr auf. Mit eindringlichen Worten begründete er unter anderem den Beschluß des Parteivorstandes der NPD vom vergangenen Wochenende, zur Landtagswahl in Brandenburg am 27. September des Jahres anzutreten. Er machte dabei deutlich, daß es die historische Aufgabe der NPD sei, Vorreiterin einer geeinten deutschen Rechten zu sein.

Udo Voigt

Udo Voigt
Udo Voigt legte den Teilnehmern der Versammlung zudem das Bundestagswahlprogramm der nationaldemokratischen Partei dar. Er machte dabei deutlich, daß einzig und allein die NPD jene Partei im Lande ist, die sich für die sozialen Belange unserer deutschen Landsleute einsetzt. Die bundesdeutsche Wirtschaft sei mittlerweile zu einer reinen Befehlsempfängerin des internationalen Kapitals verkommen und deshalb ungeeignet, die soziale Zukunft des deutschen Volkes gewährleisten zu können. Die deutsche Politik dürfe nicht vorrangig die Interessen einer international agierenden Lobby von Hedgefonds-Spekulanten vertreten, sondern müsse sich in erster Linie an den Interessen der Deutschen orientieren, so Udo Voigt.
Es sei ein Unding, daß der bundesdeutsche Staat, und somit der deutsche Steuerzahler, den globalistischen Zockerbanken Milliardenbeträge in den Rachen werfe, und gleichzeitig die von dem unverantwortlichen Handeln dieser Banken Betroffenen leer ausgehen lasse. Die Konjunkturpakete der Bundesregierung hätten doch in erster Linie jenen zu Gute zu kommen, die die Hauptverlierer der derzeitigen Krise sind. Es sei zudem unverantwortlich, daß es die Bundesregierung stillschweigend hinnehme, daß ihre Konjunkturpakete allein durch Kredite finanziert werden, die dann bei genau denselben Banken aufgenommen werden, welche den Großteil der Mittel dieser Pakete erhalten und gleichzeitig noch an dem für diese Kredite fälligen Zins und Zinseszins kräftig verdienen. Der Rede Udo Voigts schloß sich eine rund einstündige, teils lebhaft geführte, Diskussion an.



