Die hessischen Nationaldemokraten unterstützen und begrüßen den einstimmigen Beschluß des NPD-Parteivorstandes vom vergangenen Wochenende, wonach die Nationaldemokraten zur Landtagswahl in Brandenburg am 27. September antreten wollen. Die hessische NPD sieht darin keinen „Bruch“ des Deutschlandpaktes zwischen den volkstreuen Parteien DVU und NPD, sondern eine logische Konsequenz aus den Entwicklungen der letzten zwei Jahre. Gleichzeitig plädiert die hessische NPD für eine gemeinsame Liste der DVU und der NPD für die brandenburgische Landtagswahl.
Jörg Krebs
Als „kraft Amtes“ dem Parteivorstand der NPD angehörendes Mitglied habe ich deutlich gemacht, daß die hessische NPD hinter dem Beschluß des Vorstandes unserer Partei steht. Ich betrachte es als eine äußerst wichtige Aufgabe der größten deutschen Rechtspartei, das Heft des Handelns in dieser Stunde an sich zu reißen, um damit das offensichtlich bevorstehende Ausscheiden einer heimattreuen Fraktion aus dem brandenburgischen Landtag in letzter Minute verhindern zu können. Als hessischer Landesvorsitzender habe ich während der Sitzung des NPD-Parteivorstandes stets betont, daß sich die deutsche Rechte zuallererst an unserem heiß geliebten Volk und dessen Heimat und nicht an unbedeutenden Partikularinteressen zu orientieren hat.
Wir hessischen Nationaldemokraten wollen, daß im künftigen brandenburgischen Landtag eine gestärkte nationale Fraktion – bestehend aus Vertretern von DVU und NPD – die Interessen unseres Volkes auch weiterhin vertreten kann. Nach dem niederschmetternden Ergebnis der Deutschen Volksunion (DVU) bei der zurückliegenden Europawahl betrachten wir die Geschäftsgrundlage des Deutschlandpaktes von 2004 als nicht mehr gegeben. Grundkonsens dieses Paktes war von vornherein, daß gewährleistet werden muß, daß die nationale Opposition in möglichst viele bundesdeutsche Landtage einziehen kann. Dabei sollte konkret jeweils dem erkennbar stärksten Bündnispartner der Vortritt überlassen werden. Nach den Ergebnissen der jüngsten brandenburgischen Kommunalwahl, sowie der Europawahl vom 7. Juni, steht aus meiner Sicht fest, daß nicht die DVU, sondern die NPD jene volkstreue Partei ist, welche derzeit die besten Aussichten zur Landtagswahl im Lande Brandenburg genießt und daher ist es für mich nur folgerichtig, daß die nationale Opposition mit einer gemeinsamen Liste – allerdings unter dem „Label“ der NPD – zu dieser Wahl antreten sollte.
Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen
NPD-Landesvorsitzender Hessen
Quelle: http://www.npd-hessen.de/



