25.06.2009

Niederschmetternde Zahlen der IHK: Hessens Industrie kollabiert!


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Die jüngste Konjunkturumfrage der hessischen Industrie- und Handelskammern (IHK) liest sich wie eine entsprechende Analyse aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Demnach geht es der hiesigen Industrie so schlecht, daß deutlich mehr als 40 Prozent der produzierenden Betriebe Hessens innerhalb der nächsten zwölf Monate Arbeitsplätze streichen wollen. Im Bereich des Fahrzeugbaus sieht die Lage sogar noch düsterer aus. Hier ist von einem Personalabbau in Höhe von 60 Prozent (!) die Rede.

Unter den mehr als 4000 Mitgliedsbetrieben der zehn hessischen IHKs, hat die Stimmung inzwischen einen historischen Tiefstand erreicht. Noch nie in der Geschichte des Landes Hessen brachte eine Konjunkturumfrage der IHK so schlechte Werte zu Tage wie diese. Dabei ist die depressive Stimmung der Arbeitgeber noch gar nicht bei den Arbeitnehmern angekommen; hier könnten – mit zeitlicher Verzögerung – besonders böse Überraschungen kommen.


Jörg Krebs

Derzeit können viele Unternehmen nicht nur in Hessen, sondern bundesweit, weitere Entlassungen noch durch Kurzarbeit hinauszögern. Im März des Jahres hatten mehr als 1850 hessische Firmen Kurzarbeit für insgesamt 67700 Beschäftigte angemeldet. Unter diesen Firmen befanden sich viele Industriebetriebe der Branchen Autobau und Chemie sowie deren Zulieferer. Alfred Clouth, Unternehmer und Präsident der IHK Offenbach, erklärte angesichts der jetzt veröffentlichten Zahlen, die Krise habe eine „tiefe Kerbe in die hessische Industrielandschaft geschnitten“.


Unaufhaltsamer Abwärtstrend

Zweifelsohne befindet sich Hessen – wie ganz Deutschland – in einem Umbruch. Der Zusammenbruch des liberalkapitalistischen Wirtschaftssystems tritt immer offener zutage. Und die hessische CDU/FDP-Regierung fährt – wie das Beispiel Opel zeigt – einen Schlingerkurs. Der Nachricht von einer beispiellosen Rekord-neuverschuldung des Landes Hessen folgen nun niederschmetternde Zahlen aus dem produzierenden Gewerbe, die Hand in Hand gehen werden mit einem massiven Anstieg der Arbeitslosenzahlen.
 
Wie bereits mehrfach festgestellt, scheint es die hessische CDU unter Ministerpräsident Roland Koch nicht sonderlich ernst zu nehmen mit ihren Wahlversprechen. Die jüngsten Daten aus der hessischen Wirtschaft stehen jedenfalls nach Meinung der hessischen NPD in krassem Widerspruch zu den Versprechungen der CDU, wonach man „in Zeiten wie diesen“ um jeden Arbeitsplatz kämpfen wolle; die hessischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben davon jedenfalls noch nichts gemerkt, Herr Koch!
 
Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen

 

Quelle: http://www.npd-hessen.de/


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